SCHÖN, DASS DU DA BIST.

Hi, ich bin Sandra.

MEIN LIEBLINGSKAPITEL?

Ziemlich sicher dieses hier.


Fotografin, Mama von zwei Jungs, Ehefrau und laut meinem Mann vor allem eines: organisiertes Chaos.

Ich liebe gutes Essen, lange Spieleabende, Aperol und das Reisen – ganz egal, ob es mich dafür in die Berge oder ans Meer verschlägt. Ich bin meistens für jeden Spaß zu haben, kann ziemlich gut über mich selbst lachen und mache mir gleichzeitig über viel zu viele Dinge viel zu viele Gedanken.

Perfekt? Ganz bestimmt nicht. Aber das wäre ja auch ziemlich langweilig.

Sandra Dobusch bei Wanderung mit Partner in den Bergen bei Regenwetter

familien LEBEN

Familienleben bedeutet für mich diese ganz besondere Art von Liebe, die man vorher kaum beschreiben kann. Es ist laut, chaotisch und wunderschön – und ja, manchmal gehen wir uns auch alle gehörig auf den Sack. Tauschen würde ich trotzdem für nichts auf der Welt.
Vielleicht liebe ich gerade deshalb die echten Momente so sehr. Weil ich weiß, dass das Leben nicht perfekt aussieht. Und es auch gar nicht muss.

Und irgendwann war da eine Kamera.

Zu meiner Firmung bekam ich meine erste Spiegelreflexkamera. Einen großen Masterplan gab es damals nicht – ich hatte einfach Freude daran, zu fotografieren. Aus der Freude wurde immer mehr, irgendwann mein eigenes Gewerbe und schließlich ein Beruf, den ich mir heute nicht mehr anders vorstellen könnte.

Denn mit der Zeit habe ich verstanden, was ich an der Fotografie eigentlich so liebe: Ich kann etwas bewahren, das sonst für immer verloren wäre.

Einen Blick. Eine Berührung. Kleine Hände. Ein bestimmtes Lachen. Einen Moment, von dem man in diesem Augenblick noch gar nicht weiß, wie sehr man ihn einmal vermissen wird.

Sandra Dobusch, Fotografin, mit Kamera in der Hand, Blick zur Seite

Heute verstehe ich den Wert von Fotos noch ein bisschen mehr.

Seit ich selbst Mama bin, bedeutet Fotografie für mich noch einmal etwas anderes. Im Alltag merkt man kaum, wie schnell sich alles verändert. Die Kinder sind einfach jeden Tag da – bis man irgendwann ein Foto von vor einem Jahr sieht und sich fragt, wann dieses kleine Kind eigentlich so groß geworden ist.

Plötzlich sind die speckigen Babyhände verschwunden. Das Gesicht sieht anders aus. Die Art zu lachen hat sich verändert. Und Dinge, die einmal ganz normaler Alltag waren, existieren nur noch in unserer Erinnerung.

Genau deshalb mache ich Fotos.

Nicht, weil jeder Moment perfekt festgehalten werden muss. Sondern weil manche Momente irgendwann nur noch auf Bildern existieren.

Sandra Dobusch

Und was hat das alles mit Fotos zu tun?

Wahrscheinlich ziemlich viel.

Ich weiß, wie sich das Warten auf ein Baby anfühlt. Wie winzig ein Neugeborenes plötzlich in den eigenen Armen liegt. Wie wunderschön und gleichzeitig chaotisch Familienleben sein kann. Und wie schnell aus all diesen Momenten Erinnerungen werden.

Vielleicht fotografiere ich genau deshalb nicht für Perfektion.
Ich fotografiere für das, was bleibt.

Das mit
uns könnte passen?

ERZÄHLT MIR
VON EUCH.

Von dem Kapitel, das gerade vor euch liegt, von euren Plänen und von all den kleinen Dingen, die euch wichtig sind. Ich freue mich darauf, euch kennenzulernen und vielleicht schon bald ein Stück eurer Geschichte festhalten zu dürfen.